Farblose Bilder?
Es ist
keine Frage mehr! Wasser schluckt Licht, viel Licht sogar. So ist für die
Unterwasserfotografie das Kunstlicht unbedingt notwendig. Ob
Mischlichtaufnahme, Sklavenblitz oder eine Nacht- Aufnahme, wenigstens 9 von
10 UW- Aufnahmen werden heute mit Hilfe des Blitzlichtes fotografiert. Mit
jedem Meter Weg der unser Lichtstrahl durch das Wasser
vordringt, werden die Farben herausgefiltert. Dieses Phänomen wird Extiktion
genannt. Zuerst werden die Roten bei 3 m, dann die Orangenen bei 10 m und
Gelb bei 30 m. Grün und Blau halten am Längsten durch. Der Fotograf muss
wissen, dass selbst in geringer Tiefe es unmöglich ist, ohne Blitz
farbrichtige Bilder zu fotografieren. Bei einer Aufnahmedistanz von mehr als
1,5 Meter
ist Rot nicht mehr Rot, selbst unter Verwendung der größten "Blitzkanone".
Die vom Blitz ausgestrahlte Energie
wandert vom
Blitz zum Motiv und von da zum Objektiv. Die Strecke von 1,5 m verdoppelt
sich somit
auf über
3 m, womit die Grenze für Rot erreicht ist. Da der Abstand von Blitz und
Objektiv in der Kamera nahezu auf einer
Linie
liegen, besteht hier die Gefahr, dass Schwebeteilchen auf dem Foto so stark
reflektiert werden, das dies einem Art „Schneesturm“
unter
Wasser gleicht. Dies können Sie
mit einem
externen
Blitz vermeiden, indem Sie diesen so weit wie möglich von der Kamera
entfernt anbringen, so dass der Lichtkegel einen Winkel von etwa 45 Grad mit
der Aufnahme- Achse einnimmt. Kontrollieren Sie die Position durch Ansicht
von oben und seitlich. Somit können Sie hervorragende Bilder mit Blitz in
planktonreichem Wasser oder in einem Trüben Baggersee erhalten.
Wassereinbruch im Gehäuse und ihr Folgen.
Damit Sie
lange Freude an Ihrem UW Gehäuse und Ihrer Kamera bzw. Video haben, achten
Sie bitte bei jeder Montage des Gehäuses, dass der O- Ring und die Nuten
Staub- und Fusselfrei sind. Kleinste Haare oder Schmutzpartikel führen zu
einem Wassereinbruch! Wir empfehlen daher vor jedem Tauchgang!
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Montieren Sie das Gehäuse in einer ruhigen und Staubfreien Umgebung
zusammen. |
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Entfernen Sie den O- Ring, indem Sie diesen zwischen den Fingern
zusammendrücken oder einen stumpfen Gegenstand /(z.B. Kreditkarte)
benutzen |
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Wischen Sie den O- Ring mit einem weichen, fusselfreien Stofftuch
ab. Achten Sie auf Kerben und ähnliche Beschädigungen. Wenn Sie
welche feststellen, tauschen Sie den O- Ring aus. |
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Reinigen Sie die Nut in dem der O-
Ring sitzt ebenfalls mit einem weichen, fusselfreien Stofftuch ab.
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Tragen Sie eine dünne Schicht mit dem mitgelieferten Fett auf den O-
Ring auf. Der O-Ring soll leicht feucht sein, aber nicht überfettet.
Falls dieser zu fettig ist, kann dieser Fusseln und Schmutz
anziehen! |
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Setzen Sie den O- Ring in die Nut ein und schliessen Sie das
Gehäuse. Achten Sie darauf, dass der O- Ring kpl. In der Nut sitzt.
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Beachten Sie auch unbedingt die Hinweise des Herstellers. |
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Das wäre mit einem
UW- Foto- Special Kurs nicht passiert!

Wassereinbruch im UW Gehäuse. Hierbei ist mit einem Totalverlust der
Kamera zu rechnen. |
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Phänomen |
Ursache und Wirkung |
Lösung |
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Absorption |
Lange Wellenlänge werden durch Wasser herausgefiltert und
ergeben eine einheitliche Blau- grün- Schattierung auf allen UW- Fotos.
Mit zunehmendem Gesamtlichtweg wird diese Wirkung verstärkt und
besonders bei Tageslichtaufnahmen unterhalb von 10 Meter Tiefe deutlich.
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Verwenden Sie eine künstliche Lichtquelle, um das
Gleichgewicht der Farben wieder herzustellen. Kleinere Korrekturen
können durch Filter vorgenommen werden. Verwenden Sie ein
Weitwinkelobjektiv, um näher an das Objektiv heranzukommen (Verringerung
des Gesamtlichweges) |
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Reflexion |
Reduzierte Lichtmenge vor 10 Uhr morgens und nach 3 Uhr
nachmittags sowie bei rauher See.
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Verwenden Sie eine künstliche Lichtquelle oder einen Film
mit hoher Empfindlichkeit. |
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Lichtbrechung |
Objektive unter Wasser erscheinen näher oder größer. Die
effektive Brennweite erhöht sich um 1,33.
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Fokusieren Sie auf die scheinbare Entfernung. Verwenden
Sie eine Domscheibe für Weitwinkelobjektive, um den Blickwinkel
beizubehalten. |
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Diffusion |
Lichtstreuung durch Schwebeteilchen im Wasser. Verlust an
Klarheit, Kontrast und scharfen Umrisse aus dem Foto. Reduzierte
Lichtmenge. Ungerichtete Lichtstrahlen fallen zurück ins Objektiv
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Verwenden Sie einen Film mit geringer oder mittlerer
Empfindlichkeit (höherer Kontrast). Nehmen Sie ein Weitwinkelobjektiv
(Reduktion der Wassermenge zwischen Kamera und Objektiv). Bei Verwendung
eines SW- Filmes Kontrast beim Entwickeln erhöhen und u.U. Blau- grün-
Filter verwenden, um den mittleren Wasserhintergrund aufzuhellen. |
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Verzerrung |
Lichtstrahlen, die durch die flache Gehäuse- Frontscheibe
in ein Objektiv fallen, werden mit zunehmend größerem Einfallswinkel
immer weiter gebrochen. Die Ränder des Objektews erscheinen im
Verhältnis zur Mitte vergrößert, so daß ein tonnenförmig verzerrtes Bild
entsteht. |
VerwendenSie für Objektive mit einer Brennweite von
weniger als 35 mm (35-mm Kameras) eine Domscheibe.
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Schutz bei extremem Klima! |
Die oft heißen und feuchten Bedingungen auf Fernreisen
machen der Fotoausrüstung schwer zu schaffen. Hier einige Tipps:
Hitze:
Filmdosen sollten in speziellen Kühltaschen oder mit einem feuchten Tuch
umwickelt in einer Plastiktüte oder besser im Film Safe aufbewahrt
werden. Auch die Kamera leiden unter direkten Sonneneinstrahlung. Für
Aufnahmen am Strand empfiehtl es sich, die Ausrüstung vor Sandkörnern zu
schützen und anschliessend mit einem Pinsel zu reinigen.
Feuchtigkeit:
Tropische Gebiete sind bekannt für ihre hohe Luftfeuchtigkeit und
teilweise hohe Niederschläge. Mit Silikatgel gefüllten Stoffsäckchen
können hier hilfreich sein. Die kleinen Körner entziehen der Luft die
Feuchtigkeit. Als Regenschutz für die Kamera und Objektiven stellt eine
passender Beutel eine günstige und praktische Lösung dar.
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Aquamir Silica Gel |
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