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Grundlsee ....


...der grüne Edelstein!


 

Allgemein zum See         (Seehöhe 709 m max. Tiefe 64 m)
Der wunderschön gelegene, 6 km lange und 1 km breite Grundlsee ist ein wahrhafter Juwel im Salzkammergut. Der Sage nach, soll hier vor dem Schlösschen Grundelsee der mythenbehaftete NS- Schatz von über 60 Tonnen Gold versenkt worden sein.. Viele Schatzsucher durchforschten den See der ein Fassungsvermögen von über 170 Millionen m³ hat, ohne Erfolg. Was jedoch von den Taucher gefunden wurde ist ein beeindruckender See mit einem unwahrscheinlichen Pflanzenbewuchs von sagenhafter Dichtheit und Schönheit. Im Dickicht dieser Pflanzenwelt ist der Fischreichtum fast unzählig. Tausendblätterwald und Wasserpestwiesen, Saiblingenschwärme und Regenbogenforellen, alles kann hier gesehen werden. Ein wahres Paradies für den Unterwasser- Naturalist.
Am Seeanfang liegt rechter Hand ein kleines Seeschloss: Die Villa Castellione. In den "Pflanzenwälder" vor der ehemaligen Marineversuchsstation für Torpedos und U- Boote liegen noch ferngesteuerte Mini- U- Boote, Übungstorpedos und andere Waffen im Schlamm. Überhaupt können hier viele Hinterlassenschaften aus dem zweiten Weltkrieg angeschaut werden Der von Gössl zu Fuß leicht erreichbare Toplitzsee und die idyllische Bootsfahrt zum dahinter gelegenen Kammersee mit dem Traunursprung sind einen Ausflug wert.

Tauchen generell
"Es gibt keine schlechte Tauchstellen an unserem Grundelsee!", war die Aussage eine Basis- Leiters. Tatsache ist, überall sind Bäume, Pflanzen, Felsen, Fische und außergewöhnliche Fundstücke aus der Vergangenheit zu finden. "...... da wird's einem beim Tauchen nicht langweilig!"
Im Hochsommer hat der See kühle Wassertemperaturen.
Im Winter friert der Grundelsee immer zu und eignet sich daher hervorragend für Winter und Eistauchen.

Tips für UW- Fotografen
Fisch- Portrait- Aufnahmen, sogar Fischschwärme können hier gut fotografiert werden. Vorallem der Makro- Fotograf kommt hier auf seine kosten. An den Ästen der versunkenen Bäumen sitzen Millionen von Süsswasserpolypen. Was aussieht wie ein weicher Flaum, das sind in Wirklichkeit hungrige Jäger die Appetit auf Kleinstlebenwesen im Wasser haben. Gierig strecken sie ihre Fangfäden heraus und wollen jeden Leckerbissen erhaschen.
Im Maßstab 1:1 oder 1:2 sind diese beeindruckenden Blumentieren gut zu fotografieren. Um die Struktur gut sichtbar machen zu können, ist ein ISO 50/18° Film die beste Wahl. Mit einer Blendenöffnung von 16- 22 entsteht eine scharfes und feinkörniges Bild. Die Süsswasserpolypen, die fast farblos sind, heben sich von dem nachtschwarzen Hintergrund des Wassers gut ab.

Tauchplätze

Zur Tauchplatzbewertung: Schwierigkeitsgrad "1" Leicht  bis "6" Nur für Fortgeschrittenen
Zum Tauchplatz   - nicht zu empfehlen    +/- mäßig      + gut    ++ Spitze

 

Rostiger Anker Bewertung 4+
Einstiegsstelle: Bekanntester Tauchplatz beim Gasthof 'Rostiger Anker'
Zum Tauchplatz: mit 5 Ausbildungsplattformen.
Badestrand Bewertung 3+
Einstiegsstelle: Ca. 150 m nach dem Gasthaus 'Rostiger Anker' befindet sich ein Badeplatz.
Zum Tauchplatz: Von hier aus kann man in den interessanten Mündungsbereich des Toplitzbaches und des Stimitzbaches tauchen kann. Laichschutzsperre von 15.9. bis 31.12.
Zimitzbach   Bewertung 3+
Einstiegsstelle: Nach dem Gasthaus Ladner bei km 9,0 befindet sich ein Parkplatz. Umziehmöglichkeit und Einstiegsstelle bei den Forsthütten neben dem Zimitzbach.
Zum Tauchplatz: Hier findet man bis in 30 Meter Tiefe zahlreiche versunkene Bäume sowie viele Fische.
Gössler Bucht   Bewertung 3+
Einstiegsstelle: Bei km 13,0 findet man direkt bei einem kleinen Parkplatz die Einstiegsstelle.
Zum Tauchplatz: Unweit des Einstieges beginnt in 7 Meter Tiefe ein Felsen, der bis in 19 Meter Tiefe reicht. Auf diesem Felsen befindet sich eine Kuppel, die 5 Tauchern Platz bietet. Unterhalb des Felsens bilden verschiedene Krater eine 'Mondlandschaft', aus denen vereinzelt Quellen sprudeln.
Dalkhe Bewertung 3+
Einstiegsstelle: Ca. 300 m nach dem Surfplatz (Autobushaltestelle) in Richtung Gössl liegen neben der Straße eine Grünanlage und ein kleiner Parkplatz. Die Einstiegsstelle befindet sich neben einer Hecke der Villa Dalkhe.
Zum Tauchplatz: Unmittelbar an der Einstiegsstelle liegt in 5 Metern ein versunkenes Floß.
Canyons Bewertung 4+
Einstiegsstelle: Ca. 1 km nach dem Gasthaus Post ist linksseitig unterhalb des Erholungsheimes der Österreichischen Post ein geschotterter Parkplatz.
Zum Tauchplatz: In einer Tiefe von 5 bis 10 Metern beginnen die Canyons, die bis in große Tiefen reichen.

Weitere Info´s
Füllstattion der Freiwilligen Feuerwehr Gössl-Grundlsee: Öffnungszeiten laut dortigem Aushang.


Ende


Um die Aktualität unserer Internet- Seite zu bewahren,

bitten wir alle die am oben beschriebenen Gewässer tauchen waren,
um Eure Eindrücke, Erfahrungen. Wir werden den Bericht aktualisieren.
Vielen Dank
 

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Alle hier veröffentlichte Bilder und Text sind von Andreas Gerber.

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